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Sicherheit Hurghada
Tausende Urlauber fragen jedes Jahr: „Ist mein Urlaub in Hurghada gefährlich?“ Die ehrliche Antwort ist: Es kommt darauf an, wen ihr fragt und was ihr meint.
Für das Auswärtige Amt ist Hurghada kein Reisewarnungsgebiet. Für Millionen europäischer Urlauber ist es ein entspannter Badeurlaub ohne Zwischenfälle. Für die Boulevardpresse ist es gelegentlich eine Schlagzeile wert.
Hurghada, Safaga, Makadi Bay, Sahl Hasheesh, El Gouna, Soma Bay (die Roten - Meer - Resortgebiete) gelten nicht als Risikogebiet im Sinne einer Reisewarnung. Mit normaler Umsicht und gesundem Menschenverstand ist das Reisen ohne Probleme möglich.

Die Frage „Ist Hurghada gefährlich?“ lässt sich nicht mit einem schlichten Ja oder Nein beantworten . Hierzu braucht man eine differenzierte Antwort die zwischen verschiedenen Arten von Risiko unterscheidet.
- Ist Hurghada ein aktives Kriegs- oder Terrorgebiet
NEIN Hurghada ist keine Konfliktzone. Es gibt keinen aktiven bewaffneten Konflikt im Stadtgebiet oder in der Hotelzone. Terroristische Vorfälle, die Touristen betreffen, sind extrem selten und lagen zuletzt Jahrzehnte zurück.
- Gibt es eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Hurghada
NEIN Für Hurghada und die Roten-Meer-Resorts gibt es keine Reisewarnung. Das Auswärtige Amt stuft Hurghada als Tourismusgebiet ohne spezifische Warnung ein.
- Gibt es Kriminalität, die Touristen betrifft
JA, GERING Taschendiebstahl im Basar, aggressive Händler, Überteuerung bei Taxifahrten sind reale Alltagsrisiken. Gefährlich für die körperliche Sicherheit sind sie aber nicht.
- Reisen Millionen Menschen sicher nach Hurghada
JA Über 5 Millionen Touristen besuchen Hurghada jährlich ohne jeglichen Sicherheitszwischenfall. Hurghada ist eines der meistbesuchten Baderesorts der Welt.
Ägypten hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus in die Tourismussicherheit investiert. Tourismus macht einen erheblichen Teil des ägyptischen BIP aus. Eine unsichere Tourismuszone wäre für das Land eine Katastrophe.
Das zeigt sich an konkreten Maßnahmen die getroffen werden und rigeros eingehalten werden.
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Sicherheitsmaßnahme |
Details |
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An allen Einfahrtsstraßen zur Hotelzone — Fahrzeugkontrolle rund um die Uhr |
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Speziell ausgebildete Einheit mit Schwerpunkt Touristensicherheit |
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Eigener Sicherheitsdienst, Metalldetektoren am Eingang, |
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Patrouillen im Meeresgebiet vor Hurghada |
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Umfassende Passagier- und Gepäckkontrollen am Flughafen HRG |
Reale Alltagsrisiken für Hurghada-Urlauber
Das sind die Dinge mit denen Hurghada-Urlauber tatsächlich rechnen sollten sondern die normalen Alltagshindernisse einer großen Tourismusdestination sind.
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Risiko |
Häufigkeit |
Wie vermeiden |
| Händlerdruck & Aufdringlichkeit | Sehr häufig | Klar und freundlich „La shukran“ (Nein danke) sagen, nicht stehenbleiben |
| Taschendiebstahl (Basar, Menschenmassen) | Häufig | Wertsachen in Innentasche oder Bauchgürtel, Umhängetasche |
| Taxibetrug / Überteuerung | Häufig | Preis vor Fahrtantritt vereinbaren, Hotel-Taxi bevorzugen |
| Magen-Darm-Erkrankungen | Gelegentlich | Kein Leitungswasser, im Sommer keine eiskalten Getränke, nur versiegelte Flaschen, vorsichtig bei Straßenessen |
| Sonnenbrand & Hitzeschäden | Häufig | Sonnenschutz, Hut, min. 3l Wasser/Tag bei Hitze |
| Belästigung von Frauen | Gelegentlich | Schultern bedecken im Stadtgebiet, mit Reisegruppe unterwegs |
| Qualitätsprobleme bei Günstigtouren | Gelegentlich | Nur lizenzierte Anbieter buchen, keine Straßenanbieter |
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Müllstadt
Kairo kämpft mit den Folgen des rasanten Bevölkerungswachstums. Ohne die koptische Minderheit der Zabbaleen würde die Metropole im eigenen Abfall ertrinken.
Die „Müllstadt“ von Kairo heißt offiziell Manschiyyet Nasser (auch bekannt als Garbage City oder das Viertel der Zabbalin). Sie liegt am Fuße des Mokattam-Hügels.
Dort leben zehntausende Müllsammler, die einen Großteil des Abfalls der ägyptischen Millionenmetropole einsammeln und in einem sehr effizienten System von Hand recyceln. Die händische Müllsortierung hat eine Wiederverwertungsquote von etwa 85 Prozent des Hauptstadtabfalls.
Es ist fast das Einzige, was in Kairo derzeit infrastrukturell funktioniert.
Die Zabbalin, die Müllmenschen Kairos, halten die 20-Millionenmetropole Ägyptens am Leben. Sie wäre sonst schon längst im Dreck erstickt. Oft nur mit einem Sack auf dem Rücken schleppen sie den Unrat zu ihren Hütten. Hier, inmitten von Schmutz, Gestank und Millionen von Fliegen, sortiert die ganze Familie die Abfälle und verkauft das Wiederverwertbare. Der Verdienst reicht oft nicht einmal für eine ordentliche Unterkunft, geschweige denn für eine gute Schulausbildung. Den Kindern fehlt damit jede Aussicht auf ein besseres Leben.
Geschichtliches zu den Zabbalin
Mitte / Ende der 40er Jahre zogen vor allem koptische Christen aus Mittelägypten nach Kairo, auf der Suche nach Arbeit. Aber auch in Kairo blieben Sie weiterhin arbeitslos.
Und so fingen Sie an, den Unrat und Müll der Bevölkerung Kairos gegen eine geringe Entlohnung einzusammeln und zu verwerten. So karrten Sie, damals und noch bis vor wenigen Jahren, jede Art von Müll auf kleinen Eselskarren in Ihr Viertel am Mokattam. Noch heute fahren die Männer mit Ihren Söhnen früh morgens in die Stadt. Heutzutage nutzen die Zabbalin alte Laster, die schon selber fast auf den Müll gehören.
Der Müll, der täglichen von den Männern nach Hause gekarrt wird, wird schließlich von den Frauen und Töchtern mit bloßen Händen verlesen und nach gewissen Wertstoffen aussortiert. Sie können sich vorstellen unter welch katastrophalen hygienischen Bedingungen dies geschieht. Infektionen sind hier an der Tagesordnung. Die naturalen Wertstoffe werden an die von den Kopten gehaltenen Schweinen verfüttert. Der Rest wird soweit wie möglich an Altwarenhändler verkauft.
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Ägyptisches Museum
Das weltweit größte Museum für altägyptische Kunst steht in Gizeh. Es beherbergt Werke aus verschiedenen Epochen. Die Eröffnung fand 1902 statt.
Die Bauzeit betrug vier Jahre und acht Monate. Die Grundfläche mit 15.000 m² kostete ca. L. E. 240.000.
Lage
- Tahrir-Museum: Klassische Meisterwerke wie die Narmer-Palette.
- Tahrir-Besonderheit: Einzigartiges nostalgisches Flair im Stadtzentrum.
Die ägyptische Regierung gründete 1835 den Service des Antiquités de l’Egypte, um die Plünderungen archäologischer Schätze durch einheimische wie
auch fremde Schatzsucher zu verhindern.
Ca. 50.000 Ausstellungsstücke waren zu Anfang der Eröffnung zu sehen. Heute sind es ca. 150.000 Kunststücke und ist die größte Sammlung
altägyptischer Kunst weltweit.
Das Museum erstreckt sich über 2 Stockwerke mit 100 Sälen. Weitere Artefakte befinden sich in dem für Besucher nicht zugänglichen Untergeschoss und
dem 2. Obergeschoss. Die Fundstücke in den Kellerräumen des Museums lagerten dort jahrelang ohne in den Bestandslisten erfasst oder dokumentiert worden zu sein.
Auf einer Fläche von 10.500 m² wurden die Grabungsfunde aller archäologischen Grabungen eingelagert, die nach der Fundteilung Ägypten zugesprochen worden waren.
Inzwischen wird mit der Erstellung einer Datenbank für die Objekterfassung gearbeitet da tausende von Gegenstände noch nicht untersucht und registriert werden konnten.
Darunter unter anderem Kisten, Särge, Skulpturen usw.. Stichproben ergaben eine Anzahl von ungefähr 40.000 aufbewahrten Einzelobjekten.Für eine Besichtigung des
Museums sollte man sehr viel Zeit mitbringen. In ein paar Stunden ist man mit Gewissheit nicht durch. Öffnungszeiten und Preise kann man im Internet finden.
Grand Egyptian Museum (GEM)
Gerade einmal 1,5 Kilometer von den großen Pyramiden entfernt eröffnet 2023 das weltgrößte Museum. 2002 war Grundsteinlegung und die Eröffnung verschob sich mehrmals.
Lage
- GEM Highlights: Gesamter Tutanchamun-Schatz mit goldener Totenmaske.
- GEM Architektur: Moderne Linienführung mit Blick auf die Pyramiden.
Das Gebäude des neuen Ägyptischen Museums kostete fast 1 Milliarde Dollar. Es umfasst eine Gesamtfläche von rund 50 Hektar (ca. 500000 qm) mit einer bebauten Grundfläche von über 81000 mq mit 8 Restaurants, 28 Geschäfte, ein Boutiquehotel und ein Konferenzsaal mit 1200 Plätzen. Die Fassade besteht aus Alabaster und Glas und ist ca. 1km lang.
Für die Zukunft ist eine eigene Autospur und eine Metrostation geplant.
Am Haupteingang befindet sich der größte altägyptische Obelisk, im Atrium die Kollossalstatue von Ramses II.. Tausende noch nie ausgestellte Gegenstände wird man hier in Zukunft finden können. Auch der komplette sagenumwobene Grabschatz des Tutanchamun aus dem Tal der Könige wird hier zu sehen sein. Ein Besuch wird sich mit Sicherheit lohnen da tausende von bisher noch nicht öffentlich bekannte Gegenstände nun der Allgemeinheit vorgestellt werden.
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Minibusse
Minibusse in Hurghada sind das wichtigste und günstigste öffentliche Verkehrsmittel.
Es gibt keine festen Haltestellen. Mann winkt den Bussen am Straßenrand zu, um einzusteigen, und ruft dem Fahrer das Ziel zu.
Öffentliche Minibusse (Local Microbus/ Sammeltaxi)

- Winken & Anhalten: Es gibt keine offiziellen Haltestellen; Handzeichen am Straßenrand reicht.
- Bezahlung: Fahrpreis passend in bar am Ende der Fahrt direkt an den Fahrer übergeben.
- Kommunikation: Fahrtziel laut und deutlich beim Einsteigen oder Bezahlen nennen (z. B. "Dahar", "Sakalla", "Sheraton").
- Sprache: Grundkenntnisse in Englisch oder ein paar Worte Arabisch sind hilfreich.
Alternativ könnt ihr für Ausflüge oder Anreisen einen privaten Minibus-Transfer buchen oder über Plattformen wie SIXT beziehungsweise KAYAK einen Kleinbus mieten.
Private Minibus-Transfers & Mietwagen Flughafentransfer

- Feste Kleinbus-Transfers vom Flughafen zu Hotels in Hurghada oder Umgebung (El Gouna, Makadi Bay) kosten je nach Strecke meist ab 16 bis 45 Euro.
- Mietfahrzeuge: Größere Vans oder 10-Sitzer lassen sich über internationale Autovermietungen buchen.
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Drohnen
In Ägypten (inklusive Hurghada) ist die Einfuhr, der Besitz und die private Nutzung von Drohnen strikt verboten.
Zuwiderhandlungen können als Verstoß gegen die nationale Sicherheit geahndet werden und zu hohen Geldstrafen, der Konfiszierung des Geräts oder sogar zu Verhaftungen am Flughafen führen.
Wichtige Fakten für Urlauber im Überblick
- Absolutes Flugverbot
Ohne offizielle, extrem schwer zu bekommende Genehmigungen (z.B. der ägyptischen Zivilluftfahrtbehörde) darf das Land nicht mit einer Drohne überflogen werden. Das gilt auch für Hotelstrände und das offene Meer. - Einreise-Risiko
Nehmt eure Drohne gar nicht erst mit in den Urlaub. Bei der Ankunft wird das Gepäck durchleuchtet. Wer dabei mit einer Drohne erwischt wird, muss damit rechnen, dass diese beschlagnahmt wird oder dass es zu stundenlangen Befragungen und Haftstrafen kommt. - Keine Ausnahmen
Selbst wer eine Drohne für kommerzielle Zwecke einführen will, benötigt langwierige und offizielle Genehmigungen.
Für Touristen gibt es keine legalen Möglichkeiten.
Es gibt aktuelle Ergänzungen auf der Seite des Auswärtiges Amtes, bezüglich Einfuhr und Nutzung von Drohnen in Ägypten.
Also besser die Drohne zu Hause lassen !!!!!!






