| Marsa Alam |
| Geschrieben von: Administrator | |||
| Freitag, den 08. Januar 2010 um 18:17 Uhr | |||
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Marsa Alam ist ein kleines verschlafenes Fischerdörfchen im Süden von Ägypten, direkt am Roten Meer gelegen. Das Rote Meer ist östlich von Marsa Alam und das Gebirge, mit seinen bis fast tausend Meter hohen Bergen, ist westlich gelegen. Das Dorf Marsa Alam hat zirka 3000 Einwohner. Marsa Alam verfügt zur Zeit über zwei Häfen, einen Fischereihafen, in dem nur kleine Boote mit einer maximalen Breite von 2 – 3 Meter, einlaufen können, es wurde vor einigen Jahren eine kleine Durchfahrt in das Riff gesprengt und einen Hafen für die Safarischiffe die dort vor Reede liegen. Ein direktes Anlegen, der Safarischiffe an den Pier ist nicht möglich, da das Wasser nicht tief genug ist. Das Dörfchen Marsa Alam hat seit dem Jahr 2000 eine GSM Verbindung mit dem Rest der Welt, aber es kommt leider häufig zu Senderausfällen und eine Telephonie mit dem Handy ist nicht möglich, aber im Dorf gibt es eine Telefonvermittlung von der aus man Telefonieren kann (Handvermittlung, durch Verbindung stecken). Der Flughafen von Marsa Alam (RMF) ist seit November 2000 in Betrieb und wird regelmäßig von diversen Flughäfen Deutschlands aus angeflogen. Die Menschen dort sind sehr gastfreundlich und nett. Weibliche Besucher möchte ich bitten, keine kurzen Röcke oder Hosen zutragen, auch sollte Ihr auch nicht mit zu tief ausgeschnittenen Blusen und T-Shirts ins Dorf fahren, denn Marsa Alam ist ein sehr moslemisches Dorf. (Danke für Euer Verständnis) Die Hotels um Marsa Alam, haben in der Regel einen 5 Sterne Standard. Die beiden Hotels Cataract (Alexander the Great) und das Kahramana liegen nördlich von Marsa Alam. Das Shams Alam Hotel und das Wadi Lahamy liegen südlich von Marsa Alam. Marsa Alam etwa 270 Kilometer südlich von Hurghada an der äygptischen Rotmeerküste gelegen, ist nur sehr klein, betrachtet man den eigentlichen Fischerort. In den Reisekatalogen bezeichnet Marsa Alam allerdings den gut 110 Kilometer langen Küstenstreifen, der sich vom Internationalen Flughafen Marsa Alam (RMF) über den Ort gen Süden hinab zieht. Vor der Küste liegen ausgedehnte, intakte Saumriffe ? der Grund, warum sich die vor wenigen Jahren noch arg verschlafene Region mittlerweile zum aufstrebenden Ferienareal vor allem für Tauchurlauber entwickelt. Auch der nur wenige Autominuten vom Airport entfernte Hafen Port Ghalib hat sich als Ausgangspunkt für Tauchsafaris etabliert. Allerdings muss man sich im Klaren sein: Ist das weiter nördlich gelegene El Qusier noch ein richtiger Ort, so bildet Marsa Alam kaum mehr als eine Ansiedlung an der Küstenstraße. Ein paar Läden und ein, zwei Straßencafés ? mehr gibt es nicht. Auch die Hotels liegen oft kilometerweit auseinander ? so gibt es keine Unterhaltung außerhalb des Feriendomizils.
Anders als in El Quseir, wo Tauchen ausschließlich landgestützt an Saumriffen stattfindet, gibt es in Marsa Alam zahlreiche vorgelagerte Riffe mit wirklich spektakulären Plätzen. So liegt direkt vor der Haustür des Kahramana Hotels, nur zehn Minuten Bootsfahrt entfernt, das Elphinstone Riff, an dem man mühelos eine Woche tauchend verbringen kann. Vor dem Örtchen Marsa Alam liegt das Shaab Marsa Alam, ein Korallenriff mit einer Fläche von 100 Quadratmetern. Das hufeiesenförmige Shaab Samadai etwas weiter südlich und drei Meilen vor der Küste gelegen, wird regelmäßig von Spinner Delfinen besucht und wird daher auch "Dolphinhouse" genannt. Shab Cluade schließlich, nahe Berenice, ist ein aufregendes Höhlensystem, das auch von Sporttauchern gut betaucht werden kann, weil es jederzeit einen Durchgang zur Oberfläche gibt. Tauchen um Marsa Alam ist vergleichbar mit Tauchen in Hurghada oder Sharm El Sheikh vor zwanzig Jahren: kaum berührte Plätze von hervorragender Qualität.
Rundum Marsa Alam gibt es einige Tauchercamps, mit zum Teil eigenen Buchten die Euch zu einem Tauchgang direkt Einladen. Das nördlichste Camp ist das Camp El Naaba, ca. 35 km von Marsa Alam entfernt und das südlichste Camp ist das Wadi Lahamy.
Schnorcheln Schnorcheln ist im Bereich um El Quseir am Schönsten. Möglich ist es auch bei Marsa Alam, aber die häufige starke Brandung macht das Schnorcheln sehr wetteranfällig. Empfehlenswert ist das Gebiet des Shams Alam Hotel.
In absehbarer Zeit wird sich die Grenze zum Hala'ib-Dreieck bei asch-Schalatin öffnen. 30 km vor der Grenze zum Sudan liegt 20-25 km landeinwärts der Gebel-Elba-Nationalpark, der sich als neuer Touristenmagnet anbietet. . .
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 11:40 Uhr |


