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Hotelbeurteilung abgegeben

Seit geraumer Zeit ist meine Beurteilung bei HolidayCheck veröffentlicht. Der Titel lautet: "Zum 17. Male als Stammgast...." Bisher wurde diese sehr oft gelesen und es kommt viel Feedback in Form von Mails.

!!!!! Hotelbeurteilung Jasmine Village !!!!!



Bilder aus dem Ägyptenurlaub 2011

In den nächsten Tagen wird es wieder neue Bilder auf unserer Homepage geben. Natürlich auch weitere Informationen. Allen neuen Freunden legen wir nahe sich bei uns auf der Homepage zu registrieren. Somit bleiben wir in Kontakt und unser "Kreis der Ägyptenfreunde" wird größer.



Kurzfiln auf unserer Seite

Um den Kurzfilm auf unserer Seite größer zu sehen ist folgendes zu unternehmen: 1.Film starten 2. Rechte Maustaste (Kontexmenue) anklicken 3.Toggle fullscreen anklicken. Das war es schon. Der Film ist unter Fullscreen unscharf.Das ist normal.



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Wieder Neider auf unserer Seite

Zur Zeit sind wieder "Neider" auf unserer Seite.Tja Jungs und Mädels --- Ich habe nun eine Software zur Überwachung auf unseren Seiten laufen.Die IP-Adresse wird gespeichert und bei erneuten Angriffen wird eine Strafanzeige gestellt.

SS Thistlegorm
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 17. Mai 2010 um 16:21 Uhr
SS Thistlegorm
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Das wohl bekannteste Wrack im Roten Meer zum Tauchen ist wohl die "SS Thistlegorm".


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Hier ist etwas geschichtliches zu diesem bekannten Schiff.
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Die Thristlegorm heute
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Erst in den fünfziger Jahren stiess Jacques Cousteau per Zufall auf das Wrack der Thistlegorm. Danach blieb das Wrack 35 Jahre unangetastet. 1991 schliesslich fand es eine Gruppe Taucher bei einer gut geplanten Suchaktion. Die minimalste Tauchtiefe ist am Bug des Wracks auf 17 Metern. Die maximale Tiefe von 30 Metern erreicht man bei der Schiffsschraube. Abgetaucht wird immer an einer Ankerleine.
Normalerweise muss mit mässiger, teilweise aber auch mit starker Strömung gerechnet werden. Die Sicht lässt meist zu Wünschen übrig und liegt im Schnitt zwischen 10 und 15 Metern. Eigentlich hat man nur auf einer Tauchsafari die Gelegenheit, die Thistlegorm in den frühen Morgenstunden bei guten Sichtverhältnissen zu betauchen.
Von vorne bietet die Thistlegorm einen gespenstischen Anblick. Der riesige Anker auf der Backbordseite ist immer noch hochgezogen, der Steuerbordanker hat sich beim Untergang losgerissen und liegt nun vor dem Wrack auf Grund. Auf dem Deck des Vorschiffs ist vieles noch intakt, so zum Beispiel die grosse Ankerwinde, die Befestigungsklampen oder die Ankerketten. Teilweise haben sich Weichkorallen und Schwämmen angesiedelt.
Taucht man über das Vorschiff so kommt man zunächst an den Vorschiff-Kajüten vorbei, welche durchtaucht werden können. Anschließend folgen die zwei geöffneten Laderäume des Vorschiffs, von den Luken ist weit und breit nichts zu sehen. Links und rechts sind auf dem Oberdeck noch die beiden Kesselwagons, welche wie Getränkedosen eingedrückt sind. Einer davon hängt bedrohlich über dem ersten Laderaum. Er hat sich verschoben, als das Oberdeck durch die Explosionen eingeknickt ist. Dabei ist auch das erste Zwischendeck eingestürzt und die Lademaste sind umgeknickt. Die Ladebäume liegen nun kreuz und quer über dem ersten Laderaum. Auf der rechten Seite sind die Öffnungen gross genug um sicher hineinzutauchen. Hier gehts über die mit vielen Motorrädern beladenen LKWs. Leider sind die meisten Bestandteile der Fahrzuge wie Lampen, Sitze und Lenker von den vielen tausend Souveniertauchern, die in den neunziger Jahren hier waren, abgeschraubt worden. Erstaunlich ist, dass sämtliche Reifen der Motorräder und Lastwagen auch nach 60 Jahren noch voll aufgepumpt und quasi neuwerting sind. Im unteren Laderaum befinden sich Reifen, Generatoren und 303 Enfield-Karabiner, welche zu festen Metalklumpen zusammengerostet sind. Im hinteren Teil des 1. Laderaumes liegen hunderte Gummistiefel, welche aufgrund der enormen Schuhgrößen vermutlich für Gasschutzanzüge verwendet wurden. 
Nebst den beiden Lokomotiven wurden auch drei Schützenpanzer bei der Explosion weggeschleudert und liegen nun rund um den zerstörten Bereich auf dem Sandgrund. Die stark beschädigten Lokomotiven liegen weiter entfernt. Taucht man weiter so kommt man zum den Heck der Thistlegorm, welches in einer Backbord Schräglage von 50 Grad auf Grund liegt. Im Heckbereich waren die Kabinen der Schiffsmannschaft und die Waschräume, wovon einige betaucht werden können. Die Räüme geben jedoch nicht viel her, da sind die Laderäme auf dem Vorschiff einiges attraktiver. Dafür sind die Aufbauten auf dem Heck umso interessan- ter. Zwischen verbogenen Metallplatten kommt man zum Achterdeck. Im Bereich des Unterdecks ist die Reeling noch mehr oder weniger vorhanden und mit Prachtkorallen bewachsen. Das Ruder und die grosse Schraube sind ebenfalls noch an ihrem angestammten Platz. Hier ist das Zuhause einiger großer Zackenbarsche. Rund um das Heck verstreut liegen die Hülsen von Artilleriege- schossen und daneben die spaghettiförmigen Treibla- dungen der Geschosse.Auf dem Oberdeck sind die Flugabwehrkanone und das starke Maschinengewehr noch vorhanden. Stumme Zeugen des zweiten Weltkriegs.
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Lage
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Einfahrt Suezkanal, Ägypten
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Geschichtliches
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Die SS Thistlegorm wurde in Zeiten der ersten Kriegswirren am 9. April 1940 im schottischen Sunderland bei Newcastle in der Werft von Joseph L. Thompson & Sons Ltd. für die schottische Albyn Line gebaut.

Die deutsche Marine verstärkte zu dieser Zeit seine U-Boot-Angriffe, der Schiffsbau wurde forciert. Die SS Thistlegorm sollte für die in Afrika stationierte 8. Armee als Nachschubtransporter dienen.

Die Alliierten Streitmächte bereiteten sich gerade für die Operation Crusader vor, dem Schlag gegen die italienischen und deutschen Streitkräfte unter Rommel, der mit seinen Truppen bereits kurz vor dem alliierten Hauptquartier in Alexandria stand.

thistlegorm

Das 127 Meter lange und 18 Meter breite Schiff war mit einer 3 Zylinder Dampfmaschine mit 2 Kesseln ausgerüstet, die 1.860 PS lieferten und die 4.898 Bruttoregistertonnen auf eine Maximalgeschwindigkeit von 10,5 Knoten beförderte. Als Bewaffnung erhielt es ein 4,7" Artilleriegeschütz und einn leichtes Flakgeschütz aus dem 1. Weltkrieg.

Schon kurz nach dem Stapellauf zeigten sich erste Probleme mit dem überalteten Geschütz und der Dampfmaschine, was Reparaturarbeiten erforderlich machte. Im August 1941 startete die SS Thistlegorm in Glasgow und sollte via Kapstadt und dem Roten Meer nach Tawfiq am Ausgang des Suezkanals wichtige Nachschübe liefern.

Es war dies die vierte Reise überhaupt für das doch noch recht neue Schiff. Der Wert der Ladung soll damals 7 Millionen Pfund betragen haben, das Schiff war bis zum Oberdeck vollgestopft mit Nachschubmaterial.

motorrad panzer

An Deck waren zwei britische Stanier 8F-Lokomotiven sowie zwei Kesselwagen und Tender der Eisenbahn festgezurrt, unter Deck standen in den Laderäumen verschiedene PKW und LKW. Dabei handelt es sich im zweiten Laderaum an Steuerbord um kleine Armeetransporter vom Typ Morris Commercial CS 11/30 und dem Zweitonner Ford WOT.

An Bord befinden sich aber auch LKW des Typs Bedford MW und OYD. Um Platz zu sparen, wurden auf den Ladeflächen der LKW Motorräder befördert. Dabei handelt es sich um zweisitzige 350 ccm Kräder vom Typ Matchless G3L und um 500ccm-Maschinen Marke BSA M 20.

Ebenfalls bei der Ladung befanden sich Kettenschlepper der Marke "Universal Carrier MKII", die heute oftmals als Panzer identifiziert werden.

Zusätzliche Ladung waren Generatoren, Wasser- und Treibstofftanks, Motorenabdeckungen für Flugzeuge, Flugzeugtragflächen, Kisten mit Lee-Enfield-Karabinern und Kaliber 303 Gewehrmunition, Seeminen Mk12, Artilleriegranaten, Telefondrahtrollen, Ersatzreifen, Wellingtonstiefel, Schalttafeln, Landminen, Ziehwagen, Zündern und Gewehrgranaten.

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Der Tag des Untergangs

Gegen Ende September traf die SS Thistlegorm zusammen mit anderen Frachtern und unter Bewachung durch das Kriegsschiff HMS Carlisle im Golf von Suez ein. Da ein Tanker zu dieser Zeit den Suezkanal blockierte, musste man für einige Tage vor Anker gehen und abwarten.

Währenddessen starteten in den späten Abendstunden des 5. Oktober 1941 zwei deutsche Jagdflugzeuge der Type Heinkel 111 um sich auf die Suche nach der ebenfalls im Golf von Suez kreuzenden Queen Mary zu begeben. Am Morgen des 6. Oktober 1941 flogen beide Maschinen in Suchformation in südlicher Richtung.

Da die britische Admiralität aber der Queen Mary eine höhere Geschwindigkeit verordnet hatte, passierte diese den Abfangpunkt der Jagdbomber bereits zwei Stunden zuvor - und war somit in sicherem Gewässer.

Bei ihrer Suche nach der Queen Mary trafen die Maschinen um 1.30 Uhr morgens unvermittelt auf die schon seit zehn Tagen friedlich vor Anker liegende SS Thistlegorm und gingen sofort zum Angriff über. Für eine Gegenwehr blieb keine Zeit mehr, die Bordflak war für Treffer bereits zu überaltet, das Begleitschiff HMS Carlisle hatte einen falschen Schusswinkel.

Der erste Bombenabwurf führte bereits zum gewünschten Erfolg: Zwei Bomben trafen die SS Thistlegorm mittschiffs direkt hinter der Brücke im Laderaum Nummer vier.

Durch die Wucht der Explosion wurden die hier befindlichen, 125 Tonnen schweren Lokomotiven in hohem Bogen über Bord geschleudert, so dass eine heute in rund 25 Meter Entfernung und rund 30 Meter Tiefe seitlich neben dem Wrack der Thistlegorm zu finden ist, die andere ist rund 100 Meter hinter dem Wrack in rund 50 Meter Tiefe.

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Die Bomben bewirkten zudem eine Explosion der Dampfkessel, die wiederum die an Bord befindlichen Gewehrpatronen, Seeminen und Artilleriegranaten zündete, wodurch das Heck vom restlichen Schiffskörper abgesprengt wurde.

Bei dem Angriff kamen 9 Mann der 49-köpfigen Besatzung ums Leben, der Rest der Manschaft wurde von den anderen Schiffen aufgenommen.

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Tauchen am Wrack

Das Wrack liegt heute eben auf dem Grund zwischen 16 und 31 Meter Tiefe. Das abgesprengte Heck liegt in einem Winkel von rund 45 Grad direkt hinter dem übrigen Schiffskörper. Der Bug der Thistlegorm ist noch gut erhalten, erst hinter der Brücke beginnt eine Zone der Zerstörung.

Verdrehte Metallplatten, verstreute Ausrüstungsgegenstände, Munitionskisten, Telefondrahtrollen, Artilleriegranaten, Ziehwagen und die zwei Kettenfahrzeuge liegen verstreut am Boden.

Beim Abstieg kommt man in diesem Mittelteil des Schiffs an. Direkt neben dem Abstiegsseil befindet sich gut sichtbar das erste Kettenfahrzeug.

Das in sich verdrehte Heck mit den Kanonen und der Schraube ist ebenfalls einen Ausflug wert. Hier befinden sich auch die beiden Tender der Lokomotiven, festgezurrt wie zum zeitpunkt des Untergangs.

Im mittleren Teil des Wracks lohnt sich ein Abstieg in die Laderäume, hier sind die berühmten LKW, Motorräder und Flugzeugteile anzutreffen.

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Leider haben im Lauf der Jahre bereits sehr viele Taucher "Souvenirs" mitgehen lassen, bei den meisten Motorrädern fehlen bereits die Lenkstangen, Scheinwerfer wurden abmontiert, Stiefel sind über das ganze Schiff verstreut - alles Dinge, an denen nicht der einstmalige Angriff, sondern die Obsession diverser Taucher Schuld hat.

Auch ein Ausflug ins Innere des Wracks zählt zu einem absoluten Muss für erfahrene Taucher. In den Kajüten kann man teilweise noch vollständige Badezimmer mit Sanitäranlagen entdecken.

Die Sicht bei der Thistlegorm kann sehr unterschiedlich sein, die vorherrschende Strömung ändert ständig. Bedingt durch die lange Anreise von Hurghada (4,5 Stunden) bzw. von Sharm El Sheik (2,5 Stunden) werden Ausflüge nur bei gutem Wetter organisiert.

Sollte eine Ausfahrt angeboten werden, raten wir unbedingt zuzuschlagen - eine Woche später kann das Wetter auf offener See schon komplett anders ausschauen.

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Tipp

Es empfiehlt sich, unbedingt zwei Tauchgänge zu buchen. Erstens ist die lange Anfahrt für nur einen Tauchgang zu mühsam und zweitens gibt es so viel auf dem Schiff zu entdecken, dass man dies kaum in nur einem Tauchgang schafft!

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Wissenswertes 

Schiffstyp: Kriegsfrachter
Länge: 127 Meter
Tiefe: 16 - 31 Meter
Strömung: mäßig - stark
Sicht: perfekt bis schlecht
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Mai 2010 um 20:34 Uhr
 

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