| Trickbetrüger |
| Geschrieben von: Administrator | |||
| Freitag, den 08. Januar 2010 um 17:54 Uhr | |||
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Trickbetrüger
Hier noch einmal einige Tricks die gern mit Touristen gemacht werden Bei diesen Betrügereien wird ausgenutzt, dass man das ägyptische Geld nicht so gut kennt. Hauptsächlich geht es um den (quasi wertlosen) 50-Piaster-Schein und den 50-Pfund-Schein sowie die Kombination 10-Pfund-Schein und 100-Pfund-Schein. Touristen werden nach Bräunungsgrad der Haut eingeschätzt und dann oft abgezockt und nicht nur beim Busfahrpreis. Einkäufe nicht gleich am ersten Tag tätigen, es sei denn man war vorher im Sonnenstudio und man verhält sich nicht zu unsicher. Blasse Haut = neuer Tourist = hat keine Ahnung = hat noch keine Preise verglichen
Die Maschen: Die Münz-Variante auf offener Straße Ein Einheimischer kommt mit einer Handvoll Euro-Münzen auf dich zu, und fragt, wieviel das in Pfund sind. Du rechnest das im Normalfall kurz überschlagen um und nennst ihm die Summe, die dann beispielsweise bei 60-70 Pfund liegt. Da er mit den Münzen nix anfangen kann, weil die Banken ja aufgrund der hohen Verschiffungskosten zurück in die EU keine Münzen annehmen, fragt er dich, ob du ihm dafür wenigstens 50 Pfund geben kannst. Du denkst dir nichts dabei (es sei denn du hast schon ein paar anderen Leuten Münzen gewechselt und hast schon einen halben Koffer voll Münzen im Hotel), ziehst deinen Geldbeutel raus und gibst ihm die 50 Pfund. Und - egal wie genau du hinsiehst, der macht das so schnell, dass du es gar nicht sehen kannst und auch nicht bemerkst - ich weiss bis heute nicht wie die das genau machen - hat er plötzlich statt dem 50-Pfund-Schein, den du ihm gegeben hast, nur noch einen 50-Piaster-Schein in der Hand - ohne dass er die Hand irgendwie bewegt oder in der Tasche hatte, binnen Millisekunden. Er sagt dann sowas wie "Oh, sie haben mir versehentlich nur 50 Piaster gegeben. Macht ja nichts, die Scheine sehen ja fast gleich aus". Du entschuldigst dich, beteuerst, dass das keine Absicht war, nimmst die 50 Piaster und gibst ihm nochmal einen 50-Pfund-Schein und kassierst die Münzen. Er sagt vielleicht noch Danke, aber dann ist er so schnell wie er da war auch schon wieder weg. Du hast nun also Münzen im Wert von 60-70 Pfund und hast ihm dafür 100 Pfund gegeben. Verlust: ca. 30-50 Pfund. Für dich nicht extrem viel, für ihn ein Wochengehalt. Das Selbe gibts auch mit Münzen für ca. 120 Pfund. Du gibst ihm 100 Pfund, plötzlich hat er nur noch 10 in der Hand. Du entschuldigst dich dann - klar - normalerweise wieder, nimmst die 10 und gibst ihm nochmal 100. Macht also wieder 50-90 Pfund Verlust für dich.
Die Zigaretten-, Papyrus und Spielzeugmaschen Diverse "Händler" lauern vor den Hotels auf der Strasse. Sie sprechen Touristen an die gerade das Hotel verlassen und bieten Zigaretten, Papyrusbilder oder Kinderspielzeug in Form von Leuchtstäben an. Kauft auf keinen Fall die Zigaretten obwohl sie im ersten Augenblick super billig sind. Die Zigaretten stammen aus Libyen oder anderswo und sind kaum zu genießen. Im Tabak ist alles verarbeitet << nur kein Tabak. Ihr bekommt Halsschmerzen,euch wird schlecht usw.. Wer es nicht glaubt sollte es mal ausprobieren. Kauft auch keine Papyrusbilder oder die Leuchtstäbe, auf denen die Kinder voll abfahren, obwohl auch diese sehr billi sind.
Eine weitere Methode ist das man passendes Geld dabei hat und dies dem "Händler" in die Hand gibt. Haltet Abstand zu eurem gegenüber. (Ich glaube die Ägypter haben 2m lange Arme)
Die Minibus-Variante Die Minibus- oder Taxi-Variante wird normalerweise nur durchgeführt, wenn du alleine im Minibus bist. Also es ist vielleicht noch ein Kassierer mit im Minibus, den manche Fahrer haben, der den Trick dann durchzieht. Achte deshalb - wenn du dich auf jedlichen Wechsel-Deal einlasst - darauf, dass du zuerst die Münzen bekommst und schau dir - sehr wichtig - den Schein, bevor du ihn ihm in die Hand drückst GANZ GENAU an! Beim Betrug im Minibus Kamera oder Fotohandy bereithalten und Kennzeichen fotografieren. Dann zur Touristenpolizei.
Touristenpolizei An sämtlichen Sehenswürdigkeiten in Ägypten stehen Männer der Touristenpolizei. Da in den letzten Jahren der Betrug an Touristen horrend zugenommen hat, wurde diese Männer an den strategisch wichtigen Orten wie Markstände, Ticketoffice usw. positioniert. Wenn immer man das Gefühl hat übers Ohr gehauen zu werden oder wenn man etwas verloren hat oder sonst wie Probleme bekommt, kann man sich an diese Leute wenden. Sie sind eindeutig als Tourist Police zu erkennen. Inzwischen mischen sich immer mehr Zivilpolizei unter die Menschen sodass die Verbrechensraten fast auf dem Nullpunkt angelangt ist. In Ägypten gibt es extra geschulte Polizeit für Touristen. Diese haben eine gewissen Ausbildung zur Erleichterung im Umgang mit Touristen und Reisenden genossen. Vor allem, was Ein- und Ausreisemaßnahmen in See- und Flughäfen betrifft. . . .
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 12:53 Uhr |
