| Terrorismus |
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| Freitag, den 08. Januar 2010 um 18:02 Uhr | |||
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Deutsche Touristen in Ägypten entführt! In Ägypten haben Unbekannte mehrere Touristen verschleppt. Unter den Entführten sind auch fünf Deutsche, bestätigte das Auswärtige Amt in Berlin. Nach Angaben von ägyptischen Sicherheitskreisen sollen insgesamt 15 Menschen in der Stadt Assuan entführt worden sein – 11 davon seien Touristen. Neben den Deutschen wurden auch fünf Italiener und ein Urlauber aus Rumänien verschleppt. „Seit vergangenen Freitag wird in Südwest-Ägypten eine Touristengruppe vermisst, zu der auch fünf deutsche Staatsangehörige gehören", sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Berlin. Die Urlauber waren in Oberägypten in der Nähe der Grenze zum Sudan unterwegs und wurden in das Nachbarland verschleppt, wie die Regierung mitteilte.22.09.2008 Quelle:Bild So lauten Nachrichten in den Medien. Inzwischen sagt die Statistik aus das mehr Touristen bei Verkehrsunfälle umkommen als durch Terroristen. Die Ägypter haben ihre Hausaufgaben gemacht und das Sicherheitspersonal in allen Bereichen ausgebaut und verstärkt.
Anschläge auf Touristen in Ägypten Bei einer Serie von Bombenanschlägen im ägyptischen Badeort Dahab sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Seit vielen Jahren ist Ägypten immer wieder Ziel von Terroranschlägen. Im Folgenden ein Überblick über Anschläge in Ägypten, von denen Touristen betroffen waren: 26. Februar 1993: 4. März 1994: 27. September 1994: 18. April 1996: . 17. November 1997: 7. Oktober 2004: 7. April 2005: 30. April 2005: 23. Juli 2005: 24. April 2006: Nur Wenige buchen um Für die Ägypter waren die jüngsten Anschläge ein Schock, glaubte man doch, die Terrorserien der neunziger Jahre endgültig überwunden zu haben. Die Sicherheitskräfte waren dann auch schnell dabei, von Einzeltätern zu sprechen, von einer Gruppe Verrückter, die nun ausgeschaltet seien. Verbindungen zu Al-Kaida gäbe es nicht. Doch die ägyptische Tourismusindustrie reagiert empfindlich auf solche Ereignisse. Mehrere deutsche Reiseunternehmen sagten inzwischen Ausflüge nach Kairo erst einmal ab. Doch wirklich erschüttert hat die Bombe den Tourismus bislang noch nicht. Umgebucht oder storniert haben die wenigsten Reisenden. Tourismus ist größter Wirtschaftszweig Reiseunternehmen trifft es als erstes, sollte es noch mehr Anschläge geben. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftszweig des Landes, der in den letzten Jahren ein Boom sondergleichen erlebt hat. Im Jahr 2005 ist Ägypten ausgebucht. Und das obwohl schon am 7. April ein Mitglied der gleichen Gruppe eine Bombe in dem belebten und beliebten Touristenbasar Khan el Kalili gezündet und sich und drei Touristen getötet hatte. Danach waren die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verschärft worden. Das Ziel dieser Anschläge ist klar. Solche Bilder soll es nicht geben, gutgelaunte und ausgabefreudige Touristen mit vollen Portemonnaies in den Straßen von Kairo. Hätten die Extremisten Erfolg, dann würde dies die Wirtschaft und die Politik des Landes empfindlich treffen. Ungebrochener Optimismus Der Optimismus ist ungebrochen. Auch an höchster Stelle. Der oberste Gastgeber des Landes bedauert zwar die Zwischenfälle, glaubt aber: in Ägypten zu reisen ist nicht gefährlicher als in Paris eine Straße zu überqueren. Der Minister für Tourismus Ahmed el Magrabi meint, so etwas könne in der ganzen Welt passieren, nicht nur in Ägypten. "Und wir werden nicht auf das Recht verzichten, uns in dieser Welt frei zu bewegen, nur weil dies ein paar Kriminelle versuchen uns aufzuzwingen". Quelle: NDR Fernseh
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Januar 2010 um 16:57 Uhr |
