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Hotelbeurteilung abgegeben

Seit geraumer Zeit ist meine Beurteilung bei HolidayCheck veröffentlicht. Der Titel lautet: "Zum 17. Male als Stammgast...." Bisher wurde diese sehr oft gelesen und es kommt viel Feedback in Form von Mails.

!!!!! Hotelbeurteilung Jasmine Village !!!!!



Bilder aus dem Ägyptenurlaub 2011

In den nächsten Tagen wird es wieder neue Bilder auf unserer Homepage geben. Natürlich auch weitere Informationen. Allen neuen Freunden legen wir nahe sich bei uns auf der Homepage zu registrieren. Somit bleiben wir in Kontakt und unser "Kreis der Ägyptenfreunde" wird größer.



Kurzfiln auf unserer Seite

Um den Kurzfilm auf unserer Seite größer zu sehen ist folgendes zu unternehmen: 1.Film starten 2. Rechte Maustaste (Kontexmenue) anklicken 3.Toggle fullscreen anklicken. Das war es schon. Der Film ist unter Fullscreen unscharf.Das ist normal.



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Wieder Neider auf unserer Seite

Zur Zeit sind wieder "Neider" auf unserer Seite.Tja Jungs und Mädels --- Ich habe nun eine Software zur Überwachung auf unseren Seiten laufen.Die IP-Adresse wird gespeichert und bei erneuten Angriffen wird eine Strafanzeige gestellt.

Bakschisch
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 08. Januar 2010 um 17:53 Uhr

 

 

Bakschisch


Trinkgelder (Bakschisch) sind in Ägypten weit mehr verbreitet als in Deutschland. Ägypter geben sich auch gegenseitig Bakschisch: nicht nur im Restaurant, sondern auch, wenn ihnen jemand hilft, einen Parkplatz zu finden oder ihre Einkäufe im Supermarkt in die Taschen einräumt. Sie werden sehen, dass Sie sich als Reisender schnell an diese kleinen Gesten gewöhnen.

Für einen großen Teil der Bevölkerung machen die Trinkgelder einen erheblichen Teil ihres Einkommens aus, auch Alis Lohn wird zum Teil von den Trinkgeldern der Reisenden aufgestockt. Das ist eine schöne Ergänzung zu seinem sonst nicht zu hohen Lohn.

Weil sie mit Betteln ihr Gesicht verlieren würden, halten sich viele Ägypter mit selbst ausgesuchten und erfundenen Jobs über Wasser: Koffer-aus-der-Hand-Reißer, Türaufhalter, Allahu-Akbar-Sager, Wagentür-Zuschlager. Auch die kleinste und abseitigste Handreichung ist eine Dienstleistung, die entlohnt werden soll - aber verkneifen Sie es sich. Bakschisch kann man sinngemäß übersetzen mit "teile, was du hast". Als reicher Mensch - und für die allermeisten Ägypter sind Sie reich, denn Sie konnten sich diese Reise leisten - sind Sie in diesem besonderen Fall dem Moslem gleich gestellt und damit laut Islam zum "zakat", den Almosen, verpflichtet - circa 2,5 Prozent des Einkommens. Diesen Betrag wird man Euch ratenweise abnehmen. Kalkuliert ihn am besten von vornherein in Euer Reisebudget ein.
Grundsätzlich gilt, dass ein Bakschisch nur begründet, d.h. für Hilfeleistungen oder Dienste, gewährt wird, dann aber in jedem Fall. Bettler weise man mit der Wendung 'Allah ja 'tik'(Gott gebe dir) ab, aufdringliche Halbwüchsige mit 'Ma' fisch bakschisch '(es gibt nichts). Wenn man mit Geld den wirklich Armen helfen will, gebt es am besten dem Scheich einer Moschee, der das Almosen ohne Abzug von Verwaltungsgebühren oder ähnlichem an Bedürftige weitergibt.

1pound 5pound

In Ägypten gibt es, wie in vielen anderen Ländern auch, nur eine sehr geringe Mittelschicht. Der "Rest" ist reich oder eben arm, wobei letzteres die größte Masse ist!
Besonders die Mittelschicht und die Armen haben hervorragend gelernt, mit Touristen umzugehen. Jeder Trick wird probiert, um an das Geld der Urlauber zu kommen. Dabei sind nicht alle von der feinsten Art!

10pound 20pound

Bettelnde Frauen, meist mit einem Säugling auf dem Arm, die Ihnen zeigen, dass sie Geld für ihr Kind brauchen, sind in Hurghada genau so anzutreffen wie die "illegalen" fliegenden Händler.

50pound 100pound

Leider lernen auch die kleinen Kinder sehr schnell, dass man mit Betteln mehr Geld "verdienen" kann als mit ehrlicher Arbeit.
Da es weder staatliche noch private Renten gibt, bedeutet eine sichere Rente - viele Kinder. Wenn diese dann auch nur wenig verdienen, sind mehr Kinder notwendig und somit wächst die Armut weiter!

Wenn diese dann auch nur wenig verdienen, sind mehr Kinder notwendig und somit wächst die Armut weiter!

10piaster 25piaster 50piaster

 

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Gleiches Schicksal trifft mehr und mehr die vielen Shopbesitzer in der Stadt! Durch das zunehmende all inklusive verlassen viele Touristen das Hotel überhaupt nicht mehr. Kleine Mitbringsel werden im Hotelshop teuer bezahlt, da hier die Mieten entsprechend hoch sind!
Folge: die Besitzer eines Shops, in der Stadt, müssen um ihr Überleben kämpfen und da sind sie sehr einfallsreich!
Hinzu kommt, dass sie alle den gleichen "Schrott" in ihren Läden haben und ein Tourist nur einmal kauft! Mit anderen Worten, derjenige, der es schafft Sie in seinen Shop zu locken, ist der Gewinner, die anderen sind die Verlierer!

Aber wie schon erwähnt, sind die Ägypter ein nettes, freundliches, höfliches aber auch sehr selbstbewusstes Volk.
Letzteres resultiert aus der jahrelangen Unterdrückung und der heutigen Schulbildung. Hier wird bereits den Kindern eingetrichtert, dass sie sich nie wieder unterdrücken lassen dürfen! Teilweise wird hier auch die Geschichte zum Vorteil Ägyptens "ausgelegt".
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt ist die Religion, da ca. 90% der Bevölkerung dem Islam angehören.

Die verbleibenden ca. 10% sind Christen, besser Kopten und ein paar wenige Juden. Da im Islam alles, aber auch wirklich alles, Allahs Wille ist, ist eines der Schlagworte in diesem Land: "insha allah" - so "Gott" will!
Lange haben wir als Europäer gebraucht, dies zu verstehen, denn es kann passieren, was will, ein Mosleme ist Werkzeug Allah´s und an nichts und niemandem schuld! Es macht also wenig Sinn, nach der dritten Bitte an den Kellner, das vergessene Besteck zu bringen, unhöflich zu werden, denn er kann ja schließlich nichts dafür! Indirekt beschimpfen Sie nämlich Allah und nicht den Kellner und das kann nur nach hinten losgehen!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. November 2010 um 16:54 Uhr
 

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