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Hotelbeurteilung abgegeben

Seit geraumer Zeit ist meine Beurteilung bei HolidayCheck veröffentlicht. Der Titel lautet: "Zum 17. Male als Stammgast...." Bisher wurde diese sehr oft gelesen und es kommt viel Feedback in Form von Mails.

!!!!! Hotelbeurteilung Jasmine Village !!!!!



Bilder aus dem Ägyptenurlaub 2011

In den nächsten Tagen wird es wieder neue Bilder auf unserer Homepage geben. Natürlich auch weitere Informationen. Allen neuen Freunden legen wir nahe sich bei uns auf der Homepage zu registrieren. Somit bleiben wir in Kontakt und unser "Kreis der Ägyptenfreunde" wird größer.



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Um den Kurzfilm auf unserer Seite größer zu sehen ist folgendes zu unternehmen: 1.Film starten 2. Rechte Maustaste (Kontexmenue) anklicken 3.Toggle fullscreen anklicken. Das war es schon. Der Film ist unter Fullscreen unscharf.Das ist normal.



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Wieder Neider auf unserer Seite

Zur Zeit sind wieder "Neider" auf unserer Seite.Tja Jungs und Mädels --- Ich habe nun eine Software zur Überwachung auf unseren Seiten laufen.Die IP-Adresse wird gespeichert und bei erneuten Angriffen wird eine Strafanzeige gestellt.

Luxus und Elend
Geschrieben von: Norman   
Samstag, den 09. Januar 2010 um 12:25 Uhr

 

Ein Reisebericht
von Norman

Eine wahre Geschichte zwischen Paradies und Elend

Es war ein schöner Vorabend in Hurghada in einem klasse Cafe.

Bunt geschmückte Fähnchen hangen mit großartiger Beleuchtung über unseren Köpfen.

Ich rauchte wie jeden Abend gemütlich meine Wasserpfeife und unter unserem Tisch stand wie üblich heimlich meine kleine Flasche Stella Bier, die natürlich ich als einziger dort inoffiziell trinken durfte. Ungern vom Besitzer gesehen aber doch geduldet. Wir schauten wie jeden Abend in dem 16:9 Flachbildschirm (welchen ich mir für zu Hause wünsche aber ein weitläufiger Traum bleibt)Arabische Musiksender und lebten so in den Abend hinein. Ein kleines Gebäck davon, ein kleines Stück davon und alle um uns herum aßen, tranken und rauchten auch fleißig Wasserpfeife. Ja es war Ramadan.
Vom Strand entronnen selbstverständlich mit Tee getränkt anstelle vom wunderbarem Stella, dank Ramadan, freute ich mich auch hier zu sein. Einfach ein kühles Bier um den erhitzten Körper innerlich abzukühlen und den Luxus eines verwöhntem Deutschem wohlgepflegtem Bierbauchansatz zu stillen.

Wir sollten also morgen Früh wirklich eine Familie kennen lernen, die im Niletal lebt. Gewöhnlich waren wir bis 5 Uhr unterwegs, aber heute nein wir müssen Früh raus. Um ca. 22 Uhr folgten wir unseren Weg gen Wohnung, da wir ja um 7 Uhr verabredet sind zu einer dreieinhalb stündigen Autofahrt. Es klingelt also der Wecker, mit gemischten Gefühlen treten wir unseren Weg zum Treffpunkt an, wir wollten ja pünktlich sein. Ja wer Ägypten kennt wir saßen selbstverständlich zwei Stunden noch in einem Cafe, wir sollten trinken und essen...
Mal im ernst zu Ramadan setzt ich mich bestimmt nicht frühs auf die Strasse, esse und trinke.

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Es ging also los, in einem VW Passart selbstverständlich mit dem neustem Heimkino eingebaut in den Kopflehnen.

Kurz erwähnt noch, wir waren vier Erwachsene und 2 Kinder. Wir fuhren bis zur ersten Grenze, die direkt am Ende von Hurghada lag.

Hier wurde mir zum ersten mal bewusst, Geld ist die Macht.

Vier Touris 200LE, und Abmarsch freie Fahrt direkt durch die Sahara ohne Rücksicht auf Verluste. Was wir erst später erfahren haben, diese Strecke fahren selbst Einheimische eigentlich nur in einem Konvoi, da diese Strasse zwischen Hurghada und Luxor die 7 gefährlichste Strasse der Welt ist.Einfach Googeln und Ihr wisst warum. An der nächsten Grenze, fragt nicht wie die jetzt heißt, war die erste Rast. Da wurde uns zum ersten mal klar ...wir kommen ins Elend der vergessenen Welt. Wir fuhren weiter und durchquerten noch ein bis drei Grenzen, bzw. Polizeikontrollen.

Ja richtig ,zwei Ägypter mit vier Touris in einem Auto, Hey einmal Inshallah mit etwas Arabisch gesagt , 200LE gezückt, natürlich von den Ägyptern, und weiter ging es. Wir kamen unserem Ziel näher, erkennt man an den wenigen Autos und den zahlreichen Typisch Oberägyptischem Verkehrsmittel, ESELN. Kein Witz, die reiten da auf Eseln. Unser Bekannte stieg mit uns aus dem Wagen und fuhr mit uns über den Nil, der Fahrer fuhr über eine Brücke und holte uns am anderem Ufer ab. Angekommen am Ufer sahen wir Bilder, die vergesse ich mein Leben lang nicht. Kinder in Lumpen, Männer die Starten, Frauen? Kann sein das dort eine war , (weil meine Frau der Meinung war wir schmeißen uns in Schale also ganz in weiß) und das zu Ramadan wo Touris eh nicht gern gesehen sind (jeden falls dort, bzw. die haben dort noch nie welche gesehen). Das coole ,Die hatten Spass wir waren ein Weltwunder. Geben durften wir diesen Kindern, die am Ufer des Niles sich abkühlten, leider nix. Angekommen bei der Familie, mit Hürden, wurden wir empfangen als wären wir Könige. Die Gassen, die Häuser man glaubt es nicht. Ist das wirklich unser Paradies? 50-70 Menschen standen plötzlich vor der Eingangstür, alle wollten uns sehen doch die Tür blieb verschlossen, aus Sicherheitsgründen. Das war uns zum späterem Zeitpunkt egal und stellten uns auch raus in die Gasse, unsere Kinder spielten Fussball mit den anderen Kindern, denen man ein lächeln damit ins Gesicht zauberte. Ja Kinder eben, egal wo egal welche Sprache , das klappt immer. Nun wurden wir zu einem Rundgang im Haus gebeten.

Aussehen wie in Lemhütten die man aus der dritten Welt kennt. Stopp...

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Wo wir waren das war die dritte Welt. Ein Haus ohne Dach, seine Menschlichen Bedürfnisse über einem Loch? Ja das ist Realität. Staubige Gassen nicht mehr als zwei Meter breit, überall der Kot von Tiere und ein Sensationeller Geruch der über die ganze Ortschaft schwebt. Aber das geht nicht wir waren doch eben noch im Paradies mit Palmen ,Wasser glasklar, Essen, Trinken, ja selbst Zigaretten. Keine spur von Shops geschweige den von Opstläden. Aber die Moschee ein Traum eines jedem Architekten. Es knallte öffter, wie man bei uns das kennt zu Sylvester. Aber dieses war nicht Sylvester, das waren die Kinder, die damit Symbolisieren, jetzt gibt es Essen. "Leute es ist Essenszeit" , die Sonne ist weg, Betet wir haben Hunger. Schon mal in Hurghada ein Knaller gehört? Gut davon abgesehen, Kinder bis 12 glaub ich, brauchen an Ramadan nicht teilnehmen, aber es gehört eben zum gutem Ruf. Nach allen Gebeten, war die Laune bei den Heimischen Menschen wie gewechselt. Wir rechnetet nicht damit , nach dem wir das Haus sahen, was uns für ein Mahl erwartet. Leute es war Himmlisch, vom Boden Essen auf Zeitungspapier, ein Traum, das mein ich ehrlich das ist etwas das man erleben muß. Bis wir uns nach dem Essen das Dachgeschoss ansahen. Hier liefen die Hühner frei rum ohne Schutz ohne allem, Essensreste und wer weiß was noch. Egal wir wussten, eines der mageren Hühner wurde heute extra für uns in den Topf geschlagen, für uns als Könige, als Helden, als das bessere von der Welt. Es mag sich nicht gut anhören, in diesem Moment, fühlte ich mich persönlich ärmer als diese im Dreck lebenden Menschen, schlechter als die in Gassen lebenden Menschen, schlechter als die Menschen in zerissenden Klamotten, schlechter als die Kinder, die Schokolade nur in Erinnerung schmecken.

Zu guter letzt ..Diese Menschen sind Glücklich...glücklich auf das was sie sind .auf das was sie haben ...Diese Menschen sind Stolz und geben wahrhaftig und wörtlich das „LETZTE HEMD" als Gastfreundlichkeit.

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Eigentlich hatten wir vor dort zu übernachten, aber daraus wurde nix aus Sicherheitsgründen? Nein aus, offen gesagt...Angst. Auf dem Rückweg sahen wir noch einmal das Elend des Dorfes. Ein kleiner Junge, höchstens 11 Jahre, Klopfte an einem Bahnübersteig an unseren Autoscheiben um zu betteln. Unser Bekannter gab ihm durch ein leicht offenen Schlitz ein Pfund. Doch der Junge lies nicht locker, er sah ja dort sind (in seinen Augen) reiche Leute drin. Das Ende vom Lied, er wurde von seinen eigenen Dorfbewohnern geschlagen. In Hurghada wieder angekommen, kamen wir uns wieder vor wie im Paradies, ein Paradies in anderen Augen, mit anderem Gesicht ...mit einem anderem Volk? NEIN das Gleiche Volk, nur eben im verwöhntem LUXUS!!!!

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Norman

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. Januar 2010 um 12:29 Uhr
 

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