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Hotelbeurteilung abgegeben

Seit geraumer Zeit ist meine Beurteilung bei HolidayCheck veröffentlicht. Der Titel lautet: "Zum 17. Male als Stammgast...." Bisher wurde diese sehr oft gelesen und es kommt viel Feedback in Form von Mails.

!!!!! Hotelbeurteilung Jasmine Village !!!!!



Bilder aus dem Ägyptenurlaub 2011

In den nächsten Tagen wird es wieder neue Bilder auf unserer Homepage geben. Natürlich auch weitere Informationen. Allen neuen Freunden legen wir nahe sich bei uns auf der Homepage zu registrieren. Somit bleiben wir in Kontakt und unser "Kreis der Ägyptenfreunde" wird größer.



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Wieder Neider auf unserer Seite

Zur Zeit sind wieder "Neider" auf unserer Seite.Tja Jungs und Mädels --- Ich habe nun eine Software zur Überwachung auf unseren Seiten laufen.Die IP-Adresse wird gespeichert und bei erneuten Angriffen wird eine Strafanzeige gestellt.

Erbe des Pharao
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 09. Januar 2010 um 12:22 Uhr

 

Ein Diktator regiert Ägypten

Link zum Sturz des Diktators

 

Seit 28 Jahren regiert Mubarak sein Land. Doch gegen seine autokratische Herrschaft regt sich zunehmend Widerstand. Auch fragen sich viele Ägypter, wie die Zukunft der Nilrepublik nach Mubaraks Tod aussehen könnte.

Vom Fliegerpilot zum Staatspräsidenten

Mubarak brachte all das mit, was man braucht, um Pilot zu werden: eine gute Ausbildung, Intelligent, Ehrgeiz, Disziplin und eine hervorragende Kondition. Für Hosni Mubarak öffnete die Pilotenkarriere die Tür zu einem neuen Leben, zu einem Teil der Gesellschaft, die ihm bis dahin verschlossen war. "Es ermöglichte ihm, in die 'High Society' einzuheiraten. Sehr schnell stieg Mubarak auf. Seine Disziplin und Entschlossenheit, Karriere zu machen, zahlten sich bald aus.

Nach seiner Militärlaufbahn als Kampfflieger und Pilotenausbilder ernannte der ehemalige Staatschef Gamal Abdel Nasser Hosni Mubarak 1969 zum Stabschef und später zum Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Im Oktoberkrieg 1973 kämpfte Mubarak als Generalleutnant, und im April 1975 ernannte ihn Anwar al-Sadat zum Vizepräsidenten.

Als Sadat bei einer Militärparade von Islamisten erschossen wurde, stand Hosni Mubarak neben ihm. Er blieb unverletzt und wurde am 14. Oktober 1981 Staats- und Ministerpräsident Ägyptens.

Seitdem regiert er Ägypten im Ausnahmezustand, den er bisher stets erneut bestätigt und verlängert hat. Im Januar 1982 gab er das Amt des Ministerpräsidenten ab. Heute ist das Land gezeichnet von einer immer schneller wachsenden Bevölkerung, der die Ressourcen auszugehen drohen, von einer schwachen Wirtschaft, von Arbeitslosigkeit und einem immer größer werdendem Gefälle zwischen Arm und Reich.

Wirtschaftlicher Absturz

1973 stand Ägypten wirtschaftlich mit Südkorea auf einer Stufe. Heute steht Südkorea an zehnter, Ägypten an 122. Stelle." Ägypten ist unter Mubarak auf das Niveau eines Staates wie Burkina Faso gerutscht.

Ein Grund für diesen Verfall ist das Ein-Parteien-System.
Ägypten wird nicht nur von einer Partei regiert, sondern seit 28 Jahren von einer Familie.
Vater Mubarak, Mutter Suzanne und sein jüngster Sohn Gamal würden alle Geschicke des Landes leiten. Der Erstgeborene Alaa Mubarak ist zwar politisch nicht aktiv, dafür aber ein einflussreicher Geschäftsmann in der Nilrepublik.
Jegliche politische Opposition wird unterdrückt, nie in der Geschichte Ägyptens hat es so viele politische Gefangene gegeben, nie so viele Verschwundene. Mubarak ist isoliert, nur die Oberschicht, die von seiner Regentschaft profitiert hat, steht auf seiner Seite. Und der riesige Sicherheitsapparat, den Mubarak geschaffen hat.
Zitat Mubarak"Wir haben fast zwei Millionen Sicherheitskräfte aber nur 460.000 Soldaten."

Im festen Griff des Sicherheitsapparats

Mubarak braucht diesen Sicherheitsapparat, um seine Macht zu sichern und den Unmut in der Bevölkerung zu unterdrücken. 80 Prozent der Ägypter leben von weniger als zwei Dollar am Tag und der große Traum aller ist, das Land zu verlassen.
Früher gingen viele Ägypter in den Irak zum arbeiten, nach Libyen oder Europa. Aus dem Irak mussten sie fliehen und Europa lässt sie legal kaum noch rein. "Deshalb wird der Unmut der

Menschen immer lauter, sie werden politisch aktiv, die Demonstrationen nehmen zu.
Die Wirtschaftskrise ist eine Bedrohung für das Regime Mubarak. Denn die Einnahmen aus dem Tourismus, dem Suez Kanal und durch Immigranten, die Geld nach Hause schicken, schwinden.

Viele Gegner bezweifeln gar, dass Mubarak je abtreten wird, trotz seines hohen Alters. Doch warum hat er zum Beispiel bis heute keinen Vizepräsidenten ernannt, der im Notfall das Amt des Staatschefs übernehmen kann?

Pulverfass Ägypten

Die Opposition zum Mubarak-Regime ist in den vergangenen zwei Jahren immer lauter und stärker geworden. Das Regime kämpft mittlerweile nicht mehr nur gegen die aufmüpfige Muslimbruderschaft, die mit 88 Kandidaten im Parlament vertreten ist, oder gegen Journalisten wie Abdelhalim Qandil, die in ihren Oppositionszeitungen Stimmung gegen Mubarak und sein Gefolge machen. Sie müssen sich auch vermehrt mit Demonstranten und vor allem jungen Kritikern auseinandersetzen, die sich die neuen Medien geschickt zu Nutze machen. Angeführt von zahlreichen Bloggern, die auf ihren Webseiten das Regime attackieren, sind auch "Facebook" und "Youtube" zu Plattformen für den Widerstand geworden. Dort wird etwa zum Generalstreik aufgerufen oder ein Video veröffentlicht, in dem Mubarak mit einem Esel verglichen und abwechselnd als Monarch, Pharao oder auch als Hitler dargestellt wird.

Die Weltbank schätzt, dass derzeit etwa 20 Prozent der ägyptischen Bevölkerung bitterarm sind und täglich umgerechnet höchstens einen Dollar zum Leben haben.
In der Öffentlichkeit wächst der der Zorn auf die Regierung.
Den meisten Menschen macht jedoch der beschwerliche Alltag mehr Sorgen als die Politik.Nur wenige kümmern sich darum, ob Mubarak oder die islamistische Opposition das Sagen hat.
Alles, was die Ägypter sich wünschen, ist eine politische Führung, die es schafft, sie wenigstens mit den Lebensmitteln zu versorgen, die am dringendsten benötigt werden.

 

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. September 2011 um 19:41 Uhr
 

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