| Gewürze |
| Geschrieben von: auromix | |||
| Freitag, den 08. Januar 2010 um 18:32 Uhr | |||
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Das Gute Harissa
Zusammensetzung:
( Chillies, Knoblauch, Koriander, Cumin, Kreuzkümmel, Paprika,) Harissa ist eine aus Tunesien stammende, scharfe Gewürzpaste aus frischen Chilischoten, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Heute ist Harissa in der gesamten nordafrikanischen Küche (in Marokko als Sahka) bekannt, aber auch in arabischen Ländern, in Israel und Europa. Es gibt verschiedene Rezeptvarianten in den einzelnen Ländern, wobei die tunesische Version die schärfste ist, da sie den größten Chilianteil hat. Zur Herstellung von Harissa werden Chilischoten, Knoblauch und Gewürze in einem Mörser oder mit einem Pürierstab oder Standmixer fein zerkleinert und in der Regel mit Olivenöl zu einer Paste verarbeitet. Teilweise werden auch Essig, Minze, Koriander, Zitronensaft oder Oliven hinzugefügt. Industriell hergestelltes Harissa ist im Handel in kleinen Dosen, Tuben oder Gläsern (teilweise auch in Pulverform) erhältlich. Käuflich eigentlich bei jedem Orientalischen Laden, auch in Deutschland.
Kaffeegewürz
Gewürzmischung aus orientalischen Gewürzen zum Verfeinern von Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino, arabischer Kaffee, heißer Schokolade, sowie für Desserts und Süßspeisen.
Zutaten:
Alle Zutaten miteinander vermischen. Auf eine Tasse Kaffee einen gestrichenen Teelöffel geben. Wichtig: vor dem Eingießen in die Tasse geben! Diese exotische Gewürzmischung wirkt verdauungsfördernd, krampflösend und hilft gegen Blähungen. Außerdem mildert es die magenaggressive Wirkung des Kaffees.
Kardamom
Kardamom stammt ursprünglich aus Südindien und Sri Lanka. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Die Samen enthalten ein ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem zimtähnlich aussehenden Kardamompulver vorziehen, in dem auch meist die geschmacksarmen Fruchtschalen mit vermahlen sind, und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen. Beim Mörsern drückt man den Stößel auf die Kapsel, bis sie ausspringt. Dann wird die Hülle entfernt und der Samen zerrieben. Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe. Außerdem sind die Kardamomsamen eine gesunde Eiweißquelle. Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Vordergründig wirkt der Kardamom verdauungsfördernd, krampflösend und blähungstreibend. Er ist außerdem Bestandteil einiger Arzneimittel aus der Gruppe der Magen-Darm Mittel. Des weiteren gilt er als allgemeines Anregungsmittel (Aphrodisiakum) für Körper und Geist. Das Kardamomöl hat geringes Allergiepotenzial. Besonders in den arabischen und asiatischen Kulturen erfährt Kardamom eine hohe Wertschätzung.
Kubebenpfeffer
Der Kubeben-Pfeffer ist in Java und anderen indonesischen Inseln heimisch, wird aber auch in anderen Gebieten Indonesiens und in Sri Lanka angebaut. Die Früchte werden noch grün geerntet und an der Sonne getrocknet, bis sie tief braunschwarz sind. Kubeben sind die unreifen Früchte der Pflanzenart. In China werden Kubeben zu Heilzwecken verwendet. Sie erreichten den Westen durch arabische Händler und wurden als Heilmittel wie als Gewürz geschätzt. In den Früchten sind 7 bis 18 Prozent ätherisches Öl enthalten. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind fettes Öl, Harze (Cubebinsäure), Cubebin, Piperidin und nur etwa 0,4 % des für die Schärfe des schwarzen Pfeffers verantwortlichen Piperin. Kubeben haben ein warmes, terpentinähnliches Aroma. Der Geschmack ist aromatisch, Parkinson nannte ihn scharf und etwas bitter. Er erinnert eher an Nelkenpfeffer als an Pfeffer. Heute werden Kubeben noch immer in Gewürzmischungen wie Ras el-Hanout und in der indonesischen Küche verwendet. Man kann sie in jedem Gericht an Stelle von Nelkenpfeffer verwenden, und sie passen besonders gut zu Fleisch- und Gemüsegerichten. Kubeben sind seit der Antike als Heilmittel verwendet worden und werden im Osten immer noch geschätzt. Sie wirken schleimlösend und werden in Mitteln gegen Atembeschwerden gebraucht. Kubeben haben auch antiseptische Eigenschaften.
Paradieskörner
Paradieskörner stammen aus dem tropischen Westafrika. Sie werden lokal angebaut (besonders in Ghana), spielen aber im weltweiten Handel keine Rolle. Im Mittelalter gelangten Paradieskörner über den Landweg nach Nordafrika und von dort nach Europa, wo sie als Pfefferersatz wegen ihres geringeren Preises sehr beliebt waren. Paradieskörner haben einen pikant-scharfen aber nicht brennenden Geschmack und ein angenehm würziges Aroma. Daher können sie als Gewürz dienen. Sie eignen sich vor allem für Schmorgerichte mit langer Kochzeit, wobei sie fast immer gemahlen eingesetzt werden. Mit Paradieskörnern gewürzte Speisen findet man heute vor allem in den Maghrebstaaten, insbesondere Marokko.
Diverse Gewürze
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Januar 2010 um 13:04 Uhr |






